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Schlachtbuffet beim JFC Gonbach - “Vum Schwänzje bis zur Schnuss - gebt´s alles vun de Wutz” Zwei der wichtigsten Ereignisse des Jahres waren früher die Kerb und das Schlachtfest. Schon bei den Vorbereitungen lief allen Familienmitgliedern das Wasser im Mund zusammen, denn das Haus war mit würzigem Duft von geriebenen Majoran, Thymian und Muskat erfüllt. Kinder die beim Schlachten helfen wollten, durften das Schwänzchen halten. Wenn das Schwein abgestochen war, musste das Blut gerührt werden. Der Hausmetzger teilte das Schwein auch nicht wie heute in zwei, sondern in drei Teile. Der Schmelzer wurde, bevor man ihn ausließ mit Holzlatten gespannt und aufgehängt. Am Schlachttag musste man Hand in Hand arbeiten. Sobald der Metzger das Schwein zerlegt hatte, wurde das Fleisch abgekocht, dann Speckwürfel für die Blutwürste geschnitten, das gekochte Fleisch von den Knochen geschält, usw. Es roch überall nach frischem Quell- und Wellfleisch und brutzelndem Schmalz und es war üblich, dass sich zahlreiche Gäste einfanden und Platten mit frischem Quellfleisch, Mett-, Blut- und Leberwürsten verspeisten. Abends wurde den Nachbarn meist in Milchkännchen Metzelsupp` mit viel Wurstfett und einigen Würstchen zum Probieren gebracht.
Geschlachtet wird heute fast nur noch im Schlachthof oder beim Metzger, aber die Wurst schmeckt immer noch so lecker wie früher. Überzeugen können Sie sich davon am kommenden Samstag, 25. Februar von 11.30 Uhr bis 16 Uhr beim JFC Gonbach. Im Jugend- und Freizeittreff auf dem Gonbacher Bolzplatz heißt es auch in diesem Frühjahr: „Vum Schwänzje bis zur Schnuss – gebt´s alles vun de Wutz“. Zum Preis von 10 € kann man sich bei einem Schlachtbuffet mit Metzelsuppe, Wellfleisch, Schweinemett, Leber-, Blut- und Kartoffelwurst, Saumagen, Leberknödel mit Sauerkraut und Kartoffelpüree sattessen. Eine Anmeldung unter 06302-5624 ist erforderlich. Ab 15.30 Uhr gibt es außerdem die Live-Übertragung auf Großbildleinwand vom Rheinland-Pfalz Derby FSV Mainz 05 gegen unseren 1. FC Kaiserslautern. Auf Vorbestellung ist es auch möglich „was vun de Wutz“ mit nach Hause zu nehmen.
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